Die Hyperthermie (HT) kann als "Radiosensitizer" wirken, wobei verschiedene Mechanismen eine Rolle spielen:

  • Anstieg von Tumorperfusion und Oxygenierung
  • Inhibition der DNA-Reparatur
  • Immunologische Effekte

Da für diese Mechanismen jeweils verschiedene Temperaturen optimal sind, wird der gesamte Temperaturbereich zwischen 39-43°C in der kombinierten Hyperthermie/Strahlentherapie (HT/RT) als wirksam beschrieben.

Dabei sollte der zeitliche Abstand zwischen Hyperthermie und Strahlentherapie möglichst gering sein.

Die Kombination mit Hyperthermie ermöglicht

  • eine effektive Tumorkontrolle mit signifikant reduzierter Strahlendosis und -toxizität
  • eine sichere Wiederbestrahlung auch in Fällen, wo eine alleinige Wiederbestrahlung in therapeutisch wirksamen Dosierungen kontraindiziert oder mit dem Risiko schwerer Nebenwirkungen behaftet wäre.

Randomisierte klinische Studien zum Vergleich von kombinierter HT/RT mit alleiniger RT zeigten einen besonders hohen Benefit für vorbestrahlte Patientinnen.

Für die Qualitätssicherung von Hyperthermiebehandlungen ist eine gute Thermometrie unerläßlich. Die Oberflächentemperaturen können durch Kontaktfühler und (mit hydrosun®-TWH1500) auch thermographisch gemessen werden. Invasive Thermometrie mittels intratumoral applizierter Temperatursensoren ist auf punktuelle Messungen beschränkt, wobei die große Heterogenität innerhalb der Tumore in Betracht zu ziehen ist.

Einige der beschriebenen synergistischen Effekte sind auch auf die Kombination mit Chemotherapie zu übertragen.


 

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